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Wie bekommt ein Anwender Zugriff auf seine lokalen Laufwerke?

Die Verfahren, die das krz Ihnen zur Verfügung stellt, sehen so aus und verhalten sich auch grundlegend so, als würden sie direkt auf Ihrem Arbeitsplatzrechner laufen. Tatsächlich bekommen Sie aber nur das Bild der Windows-Programme übertragen, die bei uns im Rechenzentrum laufen. Daher werden Sie im Verhalten an einigen Stellen Abweichungen feststellen.

Ein Beispiel dafür sind die Laufwerke und Netzwerkverbindungen, die Sie an Ihrem Arbeitsplatz nutzen: Die stehen nicht 1:1 genauso zur Verfügung.

Einige unserer Verfahren bieten einen Downloadmanager. Was ist das?

Wer Daten verarbeitet, möchte sie möglicherweise auch irgendwo weiterverarbeiten oder abspeichern. Für einige Verfahren haben wir daher in unserem Netzwerk Laufwerke oder Pfade für die Dateiablage eingerichtet, auf denen z.B. Vorlagen, Abrechnungen, Seriendruckdaten etc. abgelegt werden können. Diese Daten stehen meist in direktem Zusammenhang mit den Verfahren und sollten daher auch in räumlicher Nähe dazu in unserem Rechenzentrum gelagert werden, um eine möglichst hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit zu gewährleisten.

Den Downloadmanager haben wir für diese Verfahren zur Verfügung gestellt, damit Sie Daten von Ihrem Verzeichnis auf unseren Fileservern auf Ihre persönlichen lokalen oder Netzlaufwerke übertragen können (und teilweise auch zurück). Sie bekommen eine Auswahl unserer Laufwerke und alle Laufwerke Ihres Client-PCs zur Auswahl und können Dateien hin- und herkopieren.

Und was macht man in anderen Verfahren?

Ferner verbinden wir auf Wunsch für einige Verfahren einen Ihrer eigenen Laufwerksbuchstaben ins Verfahren, so dass Sie Ihr Laufwerk unter dem gewohnten Laufwerksbuchstaben zur Verfügung haben – oder falls der bei uns belegt war, als Laufwerk F:. Aus dem Verfahren heraus können Sie auf dieses Laufwerk ganz normal zugreifen. Sie sollten sich nur darüber bewusst sein, dass die Daten jedes Mal über die Fernleitung hin- oder herübertragen werden.

Und wenn das nicht funktioniert?

Damit Sie sich selbst Zugriff auf Ihre Daten gewähren können, fragt der Citrix Receiver bei der ersten Verbindung, ob eine Onlineanwendung auf Ihren Computer zugreifen darf. Was im ersten Moment bedrohlich klingt, ist aber für die Funktion notwendig.

WICHTIG

Sollte diese Frage immer wieder gestellt werden, tragen Sie bitte die URLs des krz (siehe vorheriger Abschnitt) in Ihrem Browser bzw. in Windows als vertrauenswürdige Sites ein!

Sie können die Einstellung jederzeit ändern und die Auswirkungen selbst testen, indem Sie das Connection Center Ihres Citrix Receivers öffnen: Mit einem Rechtsklick auf das Receiver-Icon öffnet sich ein Menü. Bei den vom krz empfohlenen Versionen finden Sie hier sofort das Connection Center.

Nun können Sie im rechten Bereich mittig die Sicherheitseinstellungen für die Dateisicherheit über den Knopf »Einstellungen« verändern. Dieser führt in ein neues Fenster mit den drei Reitern »Dateizugriff«, »Verbindungen« und »Flash«. Unter »Dateizugriff« muss »Lese-/Schreibrechte« ausgewählt sein. Unter »Verbindungen« muss bei »Digitale Kameras und Scanner« der Punkt »Automatisch verbinden« aktiviert bleiben, falls Ihr Verfahren Scanner ansteuert.

Ist dort »Kein Zugriff« ausgewählt, können Sie auf die evtl. verbundenen Laufwerke gar nicht zugreifen (Meldung: »Auf X:\ kann nicht zugegriffen werden. Zugriff verweigert«). Wählen Sie nur »Leserechte«, können Sie lokale Dateien aus dem Verfahren heraus zwar öffnen, aber nicht ändern oder neu speichern. Nur bei »Lese-/Schreibrechte« funktionieren unsere Verfahren wie gewohnt. Mit »Jedes Mal fragen« werden Sie für jede Sitzung erneut gefragt, bis Sie das Häkchen »Für diese Site nicht mehr fragen« setzen.

WICHTIG

Eine Änderung dieser Einstellung von unserer Seite ist nicht möglich, Sie müssen die Berechtigung selbst einstellen!

Diese Einstellung kann ein Domänen-Administrator mittels des Artikels CTX133565 (»How to Configure Default Device Access Behavior of Receiver, XenDesktop and XenApp«) auch über Gruppenrichtlinien für alle Ihre PCs erledigen.

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